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Internet der Dinge und Dienste

"Industrie 4.0" ist das Zukunftsprojekt der Bundesregierung im Rahmen ihrer High-Tech-Strategie: Deutschland soll als Anbieter und Anwender neuer und zukunfts­weisender internetbasierter Technologien für die industrielle Produktion zum Leitmarkt werden. Auch in der Innovationsstrategie 2020 des Landes Hessen spielt sie eine wichtige Rolle (S. 72-73): Die Digitalisierung der Technologien und Produktionen trägt zur Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Standortes bei.

Soviel ist klar - Wettbewerbsfähig werden langfristig nur die Unternehmen sein, die (ressourcen-)effizient, kostengünstig, flexibel und nachhaltig produzieren. Hessen hat beste Voraussetzungen:

  • breites Spektrum an innovativen mittelständischen Unternehmen
  • weltweit führende Produzenten
  • Vielzahl an hochspezialisierten Ingenieurbüros
  • hohe Forschungs- und Entwicklungsstärke im universitären wie auch im außeruniversitären Bereich 

Die tangierten Branchen als Anwender oder Anbieter von Industrie 4.0-Lösungen - sind in Hessen breit vertreten: 

  • Automatisierung
  • Maschinenbau
  • Biotechnologie/Life Science, Chemie
  • Automobilindustrie und ihre Zulieferindustrien
  • Optische Industrien
  • Medizin- und Gesundheitswirtschaft
  • Umwelttechnologien
  • Logistik
  • Nano- und Material­technologien
  • IKT-Branche und digitale Infrastruktur

 

Informationen und Austausch

Der Informationsbedarf zu dem facettenreichen Thema Digitalisierung der Produktion / Industrie 4.0 ist noch riesig, ebenso der Bedarf an fachlichem Austausch und Vernetzung zwischen unterschiedlichen Disziplinen wie Software, Produktion und Automation. Viele hessische Unternehmen setzen bereits seit Jahren auf Automatisierung, Prozessoptimierung oder den verschränkten Einsatz von IT in verschiedensten Prozess-Varianten - sie nennen es nur nicht "Industrie 4.0". Die Frage der  Definition dieses Begriffs, des Nutzens und der Kosten, der Chancen und Hemmnisse bei der Einführung von digitalen Technologien in Produktion und Prozessen treibt die Unternehmergemeinde um.

Wissenstransfer wird eine der zentralen Herausforderungen nicht nur in Unternehmen sein, sondern auch für ganze Wertschöpfungsketten. Deshalb: Zeigen Sie, wie Sie "Industrie 4.0" in Ihrem Unternehmen umsetzen, vor welchen Herausforderungen Sie stehen, wie Sie vom Einsatz von modernster Technologie profitieren. Was sind Ihre Forschungsangebote und –themen auf diesem Gebiet? Welche Forschungsdienstleistungen können Sie als Wissenschaftler hessischen Unternehmen anbieten?

Tragen Sie Ihre Ideen in den gerade erst beginnenden Prozess und gestalten Sie ihn mit!

 

HTAI: Industrie 4.0-Lotse

Die Hessen Trade & Invest hilft hessischen Unternehmen gemeinsam mit ihren Partnern dabei, mit der Zukunftsvision "Industrie 4.0" ihre weltweite Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Als Trendscout hat die HTAI diese technologische Vision aufgenommen, transportiert sie mit Vernetzungsaktivitäten, Veranstaltungen und Workshops in die Unternehmen, macht dabei Best Practice, Leuchttürme und Anwendungsfelder sichtbar und koordiniert landesweite Aktivitäten.

Die HTAI ist dabei offen für Partnerschaften, die in gemeinsamen Aktivitäten das spannende, vielschichtige Zukunftsthema in Hessen voran bringen.

 

TU Darmstadt Kompetenzzentrum für Industrie 4.0

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt ist Ansprechpartner für hessische Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse digitalisieren möchten.

Mit praxisorientierten Angeboten begleitet das Zentrum mittelständische Betriebe bei der Digitalisierung. Das Leistungsspektrum reicht von Erstinformation, über Analyse und Weiterbildung bis hin zur Unterstützung bei der Umsetzung konkreter Lösungen. Die einzelnen Angebote sind nach den Qualifizierungsstufen „Informieren“, „Analysieren“, „Qualifizieren“ und „Umsetzen“ strukturiert. Innerhalb dieser Stufen sind jeweils die fünf Themenbereiche "Arbeit", "Effizienz", "Energie", "Ideen" und "Sicherheit" abgedeckt. So ist sichergestellt, dass für individuell unterschiedliche Wissensstände und Bedarfe jeweils passende Angebote zur Auswahl stehen.

Das „Center für industrielle Produktivität“ (CiP) und das „Energieeffizienz Technologie- und Anwendungszentrum“ (ETA) bilden als Lernfabriken die zentrale Plattform für die Vermittlung digitaler Kompetenzen. Sie bilden die Abläufe typischer mittelständischer Industriebetriebe ab und stehen so für handlungsorientiertes und praxisbezogenes Lernen. Neben vielfältigen Informations- und Qualifikationsformaten begleitet das Zentrum kleine und mittlere Unternehmen auch mit individuellen Angeboten. Diese umfassen branchenspezifische Sprechtage zur Orientierung sowie individuelle Fachgespräche und Umsetzungsprojekte bei konkreten Fragestellungen und Vorhaben.

Das Kompetenzzentrum bietet Unterstützung in vier Schritten:

INFORMIEREN - Impulse und Orientierung zum Einstieg

- Roadshows zeigen digitale Anwendungen und bieten Raum für Erfahrungsaustausch

- Informationsveranstaltungen liefern themenbezogen Einblicke

- branchenspezifische Sprechtage geben individuell Orientierung

ANALYSIEREN - Strategien & Methoden für Innovation 

- Workshops erfassen den Status Quo und liefern Ansatzpunkte für neue Konzepte

QUALIFIZIEREN - Know-How für den nächsten Schritt

- Trainings vermitteln praxisbezogen Digitalisierungswissen in fünf Themenschwerpunkten

UMSETZEN - Unterstützung bei digitalen Projekten

- individuelle Fachgespräche adressieren konkrete Fragestellungen

- Umsetzungsprojekte begleiten Digitalisierungsvorhaben in ausgewählten Unternehmen

Projektpartner

Acht Partner aus Wissenschaft und Praxis bündeln ihr Digitalisierungs-Know-how im Kompetenzzentrum. Vertreten sind das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) an der Technischen Universität Darmstadt (TUD) als Konsortialführer, die Institute für Arbeitswissenschaft (IAD), Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU) sowie Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) der TUD, dem Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF), dem Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnik (SIT) in Darmstadt, der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.

Durch ein Netzwerk kompetenter Partner aus Verbänden, Wirtschaftsförderungen und weiteren Akteuren bringt das Zentrum seine Angebote auch in die hessischen Regionen.

Ansprechpartner:

Andreas Wank, Geschäftsführer  
TU Darmstadt / PTW, Otto-Berndt-Straße 2, 64287 Darmstadt
T: +49 (0)6151 16-20847, E-Mail: wank(at)ptw.tu-darmstadt.de

Christian Marth, Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationsmanagement
IHK Darmstadt, Rheinstraße 89, 64295 Darmstadt
T: +49 (0)6151 871-192, E-Mail: marth@darmstadt.ihk.de

Weitere Informationen: www.mit40.de 

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Kontakt:

Dr.-Ing. Svantje Hüwel
Technologie & Zukunft | Industrie 4.0
Hessen Trade & Invest GmbH
Konradinerallee 9

65189 Wiesbaden, Germany

Phone:  +49 611 95017-8231
Fax:  +49 611 95017-58231
Email:  svantje.huewel@htai.de
Web:   www.htai.de

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