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Rückblick: Hessischer Ressourceneffizienz-Kongress 2016

Kreisläufe schließen, Wertschöpfung steigern

Der effiziente Umgang mit begrenzten Ressourcen ist eine ökonomische und ökologische Notwendigkeit. Das gilt für Energieträger ebenso wie für Hightech-Metalle und Baustoffe wie Kies. Auf dem ersten Hessischen Ressourceneffizienz Kongress diskutierten Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Politik neue Wege in eine nachhaltige Wirtschaft.

Der diesjährige Welterschöpfungstag fiel auf den 8. August. Von Jahresbeginn bis zu diesem Datum hat die Menschheit laut der Umweltschutzorganisation Global Footprint Network so viele natürliche Ressourcen verbraucht, wie der Planet Erde in einem Jahr regenerieren kann. Dass sich der Welterschöpfungstag immer weiter nach vorne verschiebt – vor fünf Jahren lag er noch im September, vor zehn Jahren im Oktober – führe zu großen Problemen wie dem Klimawandel und dem Artensterben, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir in seiner Begrüßung zum ersten Hessischen Ressourceneffizienz Kongress am 16. November in Frankfurt am Main. „Wir müssen Ökologie und Ökonomie zusammen betrachten und dürfen dabei die soziale Dimension des Wirtschaftens nicht vergessen“, betonte Al-Wazir.

Veranstaltet wurde der Hessische Ressourceneffizienz Kongress von der Hessen Trade & Invest GmbH im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums und in Partnerschaft mit der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Denn bei dem Thema Ressourceneffizienz geht es nicht nur um eine optimierte Nutzung von Rohstoffen und den Schutz der Umwelt, sondern auch um den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Industrie als zentrales Anliegen. Hessen ist ein leistungsstarker Produktionsstandort – in Frankfurt zahlt die produzierende Industrie mehr Gewerbesteuer als die Banken – und um diese Wirtschaftskraft zu erhalten, müsse nicht nur die Energiewende bewerkstelligt, sondern auch eine hocheffiziente Ressourcenwirtschaft aufgebaut werden, unterstrich der Hessische Wirtschaftsminister. Eine optimierte Materialnutzung könne zu deutlichen Einsparungen führen: „Das ökonomische Potenzial der Materialeffizienz ist viel höher als das der Energieeffizienz.“ Die Schließung von Stoffkreisläufen und ein verstärktes Recycling biete erhebliche ökonomische Vorteile und helfe zugleich, ökologische Ziele zu erreichen. Eine Schlüsselrolle zur mehr Ressourceneffizienz spielt laut Al-Wazir auch die Digitalisierung. Damit lieferte der Minister ein Stichwort, das im Laufe des Tages immer wieder aufgegriffen wurde...

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(8-seitiger Nachbericht als PDF-Datei)

Programm

Filme:

             

Hessischer Ressourceneffizienz-
Kongress 2016

 

   

Begrüßung durch den Hessischen
Wirtschaftsminister Tareik Al-Wazir 

 

   

Zusammenfassung aus den einzelnen Sessions 

 

 
           

 

 

Vortrag Dr. Raoul Klinger
(Fraunhofer)

 

   

Vortrag Ken Webster
(Ellen MacArthur Foundation)

 

       

  

  

 

 

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